Studierende sind keine passiven Empfänger. Co-Design-Workshops, Usability-Tests und kontinuierliche Feedback-Schleifen stellen ihre gelebte Erfahrung in den Mittelpunkt jeder Designentscheidung. Sie gestalten den Tutor mit, bevor er startet, und verfeinern ihn weiter durch die Nutzung.
Keine zwei Studierenden starten vom gleichen Punkt. Die KI erkennt, wo jede Person tatsächlich steht, passt Wissensüberprüfungen an das an, was nicht verstanden wurde, und gestaltet den Lernpfad um, wenn das Verständnis wächst. Fragen werden in natürlicher Sprache beantwortet, mitten beim Lernen.
Die Selbststudiumsphase ist der Ort, an dem die meisten Studierenden verloren gehen und das meiste Lernen mit ihnen. Flipped Tutoring mit GenAI ändert das: Das Material wird zu etwas, mit dem man ein Gespräch führen kann. Studierende kommen vorbereitet an und kommen im Unterricht weiter.
Stell dir vor, Platon hätte nur Videos von Sokrates gehabt.
Das Flipped Classroom-Modell verlagert Vorlesungen aus dem Raum, damit tieferes Lernen darin stattfinden kann. Was schiefläuft, ist das, was dazwischen passiert: Studierende schauen Aufzeichnungen an und lesen Materialien allein, ohne Feedback, ohne jemanden zum Fragen. Wir ersetzen diese Lücke durch einen GenAI-Tutor, der einen echten Dialog führen kann: zuhören, antworten und anpassen. Studierende bleiben in Bewegung, motiviert und engagiert, damit sie bereit ankommen für das, wofür die Präsenzsitzung wirklich da ist: mit Kommiliton:innen und Mentor:innen diskutieren, Ideen hinterfragen und gemeinsam tiefer gehen.
Forschende, Studierende und Lehrende willkommen. Schreibt uns, um das Projekt zu verfolgen, an einem Co-Design-Workshop teilzunehmen oder an der OER-Veröffentlichung mitzuwirken.
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